RH #305Krach von der Basis

SCORNAGE

Heute so, morgen so

SCORNAGE

Wenn es um rohen, eingängigen Thrash Metal geht, der trotzdem auf spielerisch ansprechendem Niveau stattfindet und die richtige Balance zwischen Schmutz und moderner Produktionstechnik hält, dann ist man seit Jahren bei SCORNAGE gut aufgehoben. Und ganz besonders beim neuen Album „reaFEARance“.

Sänger Guido Grawe ist wohl das, was man gemeinhin als „rheinische Frohnatur“ bezeichnen würde. Die gute Laune des Frontmanns der Aachener Thrasher wirkt selbst durch den Telefonhörer ansteckend. Sein Drummer Tom meinte, dass Guido dieses Interview führen solle, weil er ja nix zur Musik beigetragen hätte und jetzt auch mal was für die Band tun müsse.

»Im Prinzip hat Tom ja Recht«, lacht Grawe. »Ich bin absolut nicht in der Lage, Musik zu schreiben. Aber dabei hat der Sausack doch glatt vergessen, zu erwähnen, dass ich die Texte verfasse. Was ja auch schon mal was ist, oder?«

Absolut.

»Wir nehmen uns innerhalb der Band gerne gegenseitig auf die Schippe. Wir kommen wirklich sehr gut miteinander aus und unternehmen auch abseits der Musik gemeinsam was. Bei uns ist es halt nicht so, dass ein Musiker in Braunschweig wohnt, einer in Miami und der Rest in Aachen. Unser Gitarrist Tom ist Holländer und somit der Einzige, der seinen Lebensmittelpunkt nicht im Raum Aachen hat. Allerdings lebt auch er nur eine halbe Autostunde von uns entfernt.«

Was hat dich denn dazu bewogen, die Angst vor dem Weltuntergang auf eurem neuen Longplayer zu thematisieren?

»Wie kommst du denn darauf?«

Das steht...

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