RH #305Interview

WITCHCRAFT

Kreativ im Keller

WITCHCRAFT

Es war eines der langersehntesten Alben der letzten Jahre und wurde bereits etliche Wochen vor dem offiziellen Release aufgrund von zwei vorab erschienenen Songs kontrovers diskutiert: Mit „Legend“ legen WITCHCRAFT ihren Fans und der Vintage-Rock-Gemeinde nach fünf Jahren Pause ein Album vor, an dem sich die Geister scheiden werden und das ganz sicherlich nicht das ist, was die Mehrheit erwartet hat.

Ist eine nicht erfüllte Erwartungshaltung gleichbedeutend mit minderer Qualität? Der Rock-Hard-Redaktionskonsens sagt nein und kürt „Legend“ zum diesmonatigen Sieger der Richterskala (siehe Review auf Seite 99). Denn egal, wie oft und wie sehr man sich letztendlich bei der Frage um Aufnahmetechniken auch die Köpfe einschlagen mag, letztendlich zählt immer noch die Qualität der Songs. Wenn allerdings ein Szenevorreiter wie WITCHCRAFT plötzlich das Lager wechselt, ist das für so manchen Hardliner gleichbedeutend mit Hochverrat. Denn neben der Frage „Analog oder digital?“ geht es für viele dabei eben auch um deutlich bedeutendere Dinge wie Glaubwürdigkeit, Authentizität, Leidenschaft, Herzblut und Charakter. Basser Ola Henriksson klärt uns über den Hintergrund der langen Pause auf, erläutert den Sinneswandel im Bandlager und zeigt sich von den Reaktionen zum Album wenig überrascht.

Ola, seit eurer letzten Scheibe „The Alchemist“ sind fünf Jahre vergangen, was eine recht lange Zeit ist. Warum hat es so lange gedauert?

»Zunächst waren wir nach „The Alchemist“ zwei Jahre auf Tour....

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