RH #304Krach von der Basis

STENCH OF DECAY

FINNLAND-SPECIAL: »Depression und Hass«

STENCH OF DECAY

Interview mit STENCH OF DECAY-Bassist Tommi Sookari

Tommi, fühlt ihr euch bei STENCH OF DECAY eigentlich als Pioniere oder Vorreiter beim Prozess der Wiederauferstehung des finnischen Death Metal?

»Viele Bands haben zu der Zeit angefangen, wieder alten, ursprünglichen Death Metal zu spielen. Aber wenige haben so schnell ein Demo veröffentlicht wie wir. Nach und nach haben sie die Bands vernetzt und gemerkt, dass sie nicht allein sind.«

Mit eurer aktuellen Compilation macht ihr euren musikalischen Werdegang für die breite Öffentlichkeit zugänglich - auch wenn Die-hard-Fans sehnsüchtig auf die Debüt-CD warten.

»Das erste Studioalbum wird noch 2012 erscheinen, keine Sorge. Die Idee, vorher eine Art Werkschau zu machen, stammt von einem Freund hier in Finnland. Wir mochten die Idee sehr, denn es interessieren sich im Moment wieder viel mehr Leute für unsere Szene als noch vor einigen Jahren.«

Glaubst du, junge Leute können ernsthaft etwas mit eurem Sound anfangen?

»Junge Leute sind immer auf der Suche nach Neuem. Ich habe das Gefühl, dass jeder auf etwas Frisches, Aufregendes wartet, was ihm den Kick gibt. Wir sind sicherlich weder frisch noch aufregend, aber echt. Und voller Leidenschaft. Und wenn durch Bands wie STENCH OF DECAY auch Brücken in die Vergangenheit geschlagen werden, umso besser.«

Was kennzeichnet finnischen Death Metal - damals wie heute?

»Eine gewisse Außenseiter-Attitüde, eine sehr düstere, verwobene Melodieführung. Zahlreiche der besten Bands kommen aus...

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