RH #304Interview

KATATONIA

Es ist, wie es ist

KATATONIA

Müßig, zu überlegen, in welche Schublade man KATATONIA heutzutage am besten packt, denn jede einzelne ist deutlich zu eng. Irgendwo zwischen völlig klischeefreiem Gothic Metal und progressivem New Artrock haben sich die Schweden ein eigenes Refugium geschaffen und fühlen sich dort pudelwohl. Die beiden Bandköpfe Jonas Renkse (v.) und Anders Nyström (g.) erklärten uns beim Ortstermin in Berlin ihr neues Album „Dead End Kings“.

Jonas, Anders, im Interview zu eurer letzten Platte „Night Is The New Day“ habt ihr erzählt, dass das in der Nähe von Stockholm gelegene Ghost-Ward-Studio, in dem ihr eure Alben aufnehmt, ein totales Drecksloch sei. Auch „Dead End Kings“ ist dort entstanden. Sind die Rahmenbedingungen denn besser geworden?

Jonas: »Nun ja, das Studio befindet sich im Keller, und neuerdings haben die Türen in diesem Gebäude sogar richtige Schlösser, was das Ganze immerhin ein bisschen wohnlicher macht. Davon abgesehen ist das Ding aber nach wie vor nichts für Schöngeister. Letztens war sogar das schwedische Fernsehen vor Ort, um einen Bericht über das Haus zu drehen.«

Anders: »Das Studio liegt zudem in einer Gegend, die für ihre recht hohe Kriminalitätsrate bekannt ist. Der Besitzer des Gebäudes hatte vor einiger Zeit die behördliche Auflage, klar Schiff zu machen, denn es stellte sich irgendwann heraus, dass dort nur noch Prostituierte, illegale Einwanderer und ein paar Anarcho-Studenten hausten. Ein wirklich bunter Mix also, der sich nicht immer an alle Gesetze hielt...

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