RH #303From the Underground

ETHEREAL ARCHITECT

Singen, klatschen, lachen

ETHEREAL ARCHITECT

Rush? Kreator? Accept? Allesamt großartige Alben mit Chancen auf den Gesamtsieg diverser Jahrespolls. Progger sollten zudem unbedingt die Texaner ETHEREAL ARCHITECT auf dem Schirm haben, denn nach Meinung eines kleinen Underground-Schreiberlings haben jene mit ihrem zweiten Werk alle bis dato im Jahr 2012 erschienenen Rundlinge getoppt. Und zwar mit ziemlichem Abstand. Die Klasse des Vierers war jedoch bereits schon vor fünf Jahren zu bemerken.

»Nach dem Release unseres ersten Albums „Dissension“ ging unser ehemaliger Basser nach Taiwan, um dort für ein Jahr Englisch zu unterrichten«, erinnert sich Bandkopf/Gitarrist David Glass. »Aus dem Grund war die Band für einige Zeit auf Eis gelegt. Er traf ein Mädel, heiratete und lebt jetzt immer noch dort. Wir begannen mit der Vorproduktion für „Monolith“ dann schon im Juli 2010, weil es ein sehr komplexes Album mit über hundert Spuren pro Song werden sollte. Parallel suchte ich nach einem neuen Bassisten. Thad Stevens stieg im November 2011 ein, und im Mai 2012 war „Monolith“ dann fertiggestellt.«

Kannst du uns mal einen Einblick in die Entstehungsweise eines ETHERAL ARCHITECT-Songs geben?

»Am inspiriertesten bin ich frühmorgens, wenn mein Geist frei ist. Ich spiele auf meiner Gitarre, und es entstehen erste Riffs und Melodien. Ich sammele dann all meine Ideen in einer Datenbank und komme später darauf zurück, wenn ich diese Fragmente in klarere Strukturen gieße. Sobald der Song Gestalt annimmt, schreibe ich die Schlagzeug-, Bass-...

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