RH #301Interview

SONATA ARCTICA

Selbst war der Mann

SONATA ARCTICA

Als SONATA ARCTICA-Fan muss man sich keinerlei Sorgen machen, wenn einem eine Platte mal nicht so gut gefällt, denn die nächste Scheibe wird sowieso wieder ganz anders klingen. Die Finnen beherzigen auf jeden Fall ein Motto: Stetig ist der Wechsel.

Auf dem vorletzten Longplayer „Unia“ verzettelten sich SONATA ARCTICA in vielschichtigen, aber letztlich etwas zu verschachtelten Progressive-Monolithen, das letzte Album „The Days Of Grays“ klang dann nicht zuletzt dank des massiven symphonischen Anstrichs ungewohnt düster. Und nun kommt die Truppe mit einer Platte daher, die straight wie bislang kaum eine andere Langrille von ihnen ist. Der Sound wurde bis aufs Nötigste reduziert.

»Die Grundidee entstand auf unserer letzten Tour«, erklärt Sänger Tony Kakko den Entstehungsprozess. »Wir dachten uns, dass es geil wäre, mal wieder eine Platte zu haben, von der man theoretisch jedes Stück problemlos live spielen könnte. Die man in einem Pub mit zwei Akustikgitarren zocken könnte. Das wäre mit den Liedern der drei Alben zuvor nicht möglich gewesen, weil sie in ihren Strukturen viel zu komplex waren, alleine schon durch die vielschichtigen Gesangsharmonien. Bevor ich anfing, die Songs für „Stones Grow Her Name“ zu komponieren, schrieb ich mir ein Wort groß auf einen Zettel: KISS. Was für „keep it simple, stupid“ stehen sollte. Versteht mich nicht falsch: Ich hatte großen Spaß daran, die letzten beiden Platten zu komponieren und Songs zu kreieren, die zahlreiche Wendungen haben und den...

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