RH #301From the Underground

SPIRIT DESCENT

Der Untergang

SPIRIT DESCENT

Für Doom ganz untypisch schossen die Antworten aus SPIRIT DESCENT-Gitarrist und Rosenquarz-Studio-Mitinhaber Andreas Libera nur so heraus, deshalb: Verzicht auf ein uninteressantes Vorwort, rein in ein (hoffentlich) interessantes Interview (nicht nur) zum neuen Album „Seven Chapters In A Minor“.

Andreas, wart ihr mit den Reaktionen zum Debüt zufrieden?

»Die Resonanzen waren durchaus positiv, zumindest szeneintern. Die Modern-Metal- und Metalcore-Kiddie-Fraktion war und ist uns eh egal, das ist nicht unsere Zielgruppe. Unterm Strich konnten wir mit den ersten Reaktionen sehr gut leben, vor allem im Ausland hat „Doominion“ doch einen bleibenden Eindruck hinterlassen.«

Ärgert ihr euch über „falsche“ Rezensionen noch, oder ist euch das alles herzlich egal?

»Um ehrlich zu sein: Ich persönlich kann mich da schon etwas ereifern. Falls jemand eine schlechte Benotung gibt oder ihm bzw. ihr die Scheibe einfach aus dem einen oder anderen musikalisch motivierten Grund nicht gefällt, ist das okay. Inkompetenter Pseudojournalismus, wie manche Nachwuchs-Reviewer, besonders im Netz, ihn pflegen, bringt mich dagegen auf die Palme. Aussagen wie „Ist nicht meine Musik, aber ich schreib dennoch mal was!“ sowie mangelndes musikalisches und fachliches Einfühlungsvermögen regen mich auf.«

Wo steht ihr im Moment, verglichen mit der ersten Platte „Doominion“?

»„Doominion“ bestand zum großen Teil aus Songs, die ich aus meinen Soloprojekt-Tagen mit rübergenommen habe. Jetzt sind wir eine richtige...

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