RH #301Classic Albums

PANTERA

Vulgar Display Of Power (1992)

PANTERA

Schon mit dem rundum erneuerten Soundgewand ihres Majorlabel-Debüts „Cowboys From Hell“ sorgten PANTERA für ein mittelschweres Beben in der Metalszene. Doch es war das riffgewaltige, brachiale Nachfolgewerk „Vulgar Display Of Power“, das den Status der Band als einen der einflussreichsten Acts der Neunziger zementierte und heute noch als das definitive PANTERA-Album angesehen wird. Anlässlich der „20th Anniversary Edition“ des in den USA mit Doppel-Platin ausgezeichneten Drehers holten wir einen gut aufgelegten Phil Anselmo (v.) an die Strippe.

Phil, was sind deine ersten Assoziationen, wenn du an „Vulgar Display Of Power“ denkst?

»Als Erstes denke ich: „Jesus Christus, ich werde alt!“ Und zweitens: „Was für ein Album!“ Es hat unser Leben massiv verändert. Wir alle hatten Träume in der Band, aber ich denke nicht, dass sich einer von uns ausmalen konnte, was dieses Album den Leuten auch 20 Jahre nach der Veröffentlichung noch bedeutet.«

Ihr wart für den Vorgänger „Cowboys From Hell“ fast zwei Jahre auf Tour und hattet nur zwei Monate Zeit, „Vulgar...“ zu komponieren und aufzunehmen. War das nicht eine schwierige Aufgabe?

»Das könnte man meinen. Aber die Musik floss einfach so aus uns heraus. Das war ein sehr natürlicher, organischer Prozess. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt, worauf wir in diesen Spezialgang geschaltet haben, der es uns ermöglichte, uns zu fokussieren. Es ist schwer zu beschreiben. Aber ich denke, unsere größte Stärke war es, eine Liveband zu sein....

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