RH #300Krach von der Basis

PHOBIATIC

Die Grausamkeit des Vergessens

PHOBIATIC

Technischer Death Metal kann beeindruckend, anstrengend und unglaublich seelenlos sein. Technischer Death Metal kann aber auch beeindruckend, mitreißend und beseelt sein. Das Ruhrpott-Geschwader PHOBIATIC gehört klar zur zweiten Kategorie und kanalisiert auf seinem Debütalbum „An Act Of Atrocity“ Technik und Brutalität in enorm durchschlagskräftige Songs.

In den Promo-Materialien zu „An Act Of Atrocity“, aber auch auf der Facebook-Seite der Band ist stets von „modernem Death Metal“ die Rede. Was macht eine moderne Death-Metal-Band im Jahre 2012 eigentlich aus?

»Wir sind modern in dem Sinne, dass wir die vielen Old-School-Einflüsse, die wir haben, mit technischem Anspruch verarbeiten und dabei eine Kombination aus zeitgemäßem Death Metal mit Wurzeln im Old-School-Sound kreieren«, erklärt Sänger Christian Markwald. »Dabei wird das eine vom anderen nicht ausgeschlossen.«

Im Review zur Platte habe ich euch mit Nile, Origin und Necrophagist (ohne Griffbrett-Gewusel) verglichen. In anderen Reviews fielen Namen wie Cannibal Corpse und Dying Fetus. Wo seht ihr selbst eure musikalischen Einflüsse?

»Die genannten Combos gehören definitiv dazu. Außerdem fließt auch viel von Morbid Angel ein, was besonders unseren Drummer Kai Bracht geprägt hat. Aber auch stark techniklastige Bands wie Animals As Leaders, Meshuggah oder Beneath The Massacre haben Einfluss auf unser Schaffen«

Der Technik-Aspekt wird in euren Songs kaum bis gar nicht in den Vordergrund gestellt. Am wichtigsten für euch...

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