RH #299Interview

NITROGODS

Knast oder Krankenhaus

NITROGODS

Bluesiger Arschtreter-Rotzrock, dreckiger Boogie, jede Menge Bierdurst und eine gesunde Fuck-off-Attitüde machen die NITROGODS mit ihrem selbstbetitelten Debüt zu einem der wichtigsten Rock´n´Roll-Hinhörer dieses Frühjahrs.

Kein Wunder, stecken mit Henny Wolter (g./v.), Oimel Larcher (b./v.) und Klaus Sperling (dr.) doch drei alte Hasen hinter der Band. Speziell Henny hat mit den schnoddrigen Thunderhead von 1988 bis ´96 Hardrock-History geschrieben und spielte zudem bis 2010 bei den Kraft-Metallern Primal Fear.

»Wer zu jung ist, um Thunderhead noch zu kennen, und mich eher mit Primal Fear verbindet, wird sich wundern, wenn er die NITROGODS hört«, erzählt der Sympath. »Alle anderen hingegen werden „Ahhhhh!“ sagen (lacht). Die Fans von früher scheinen sehr auf die NITROGODS abzufahren.«

Euer Stück ´Demoliton Inc.´ basiert ja auch auf einem erstsahnigen Thunderhead-Riff.

»Das stimmt. Aber mit Thunderhead konnten wir damals auf keinen Fall weitermachen. Ted (Bullet; v./g.) war zu selbstzerstörerisch. Er war einer der besten Live-Performer überhaupt. Aber es ging irgendwann nur noch darum, ihn von den Bullen oder aus dem Krankenhaus abzuholen. Das machte keinen Spaß mehr, zumal durch den Grunge sowieso alles den Bach runterging.«

Dir kommt es nach deiner Zeit bei Primal Fear sicherlich gelegen, endlich wieder deine ganz frühen Roots auszupacken.

»Auf jeden Fall. Ich liebe Blues und Siebziger-Jahre-Hardrock. Das ist irgendwie naheliegend, weil ich Baujahr 1966 bin. Früher hat...

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