RH #296From the Underground

EXXPLORER

Ehrlichkeit zählt!

„Symphonies Of Steel“, dieses mittlerweile 28 Jahre alte stählerne Monument des US Metal, hängt wie ein Damoklesschwert über der Karriere EXXPLORERs.

Jede neue Veröffentlichung wird zwangsläufig mit diesem großen Klassiker verglichen. Das aktuelle Album „Vengeance Rides An Angry Horse“ klingt nun endlich wieder so, wie es sich die Underground-Gemeinde erhofft hatte, nämlich wie eine Mischung aus dem erwähnten 1984er Debüt und dem Nachfolger „Recipe For Power“. Die grausame Trendanbiederung namens „Coldblackugly“ findet keinerlei Beachtung mehr im Bandsound. Wir fragten nach, wie Gitarrero Fred Gorhau darüber denkt.

»Die musikalische Beschreibung passt durchaus. Wir wollten und konnten kein „Symphonies Part II“ schreiben. Das wäre albern gewesen. Diese Platte ist für viele Leute etwas ganz Spezielles, das man unmöglich kopieren kann. Wir wollten einfach eine Platte schreiben, die Songs enthält, die wir selber mögen. Und zwar Songs, die Old-School-Metal sind!«

Eure Art, Songs zu schreiben, hat sich demnach seit Anfang der 1980er nicht geändert?

»EXXPLORER gingen das Songwriting nur ein einziges Mal anders an, und zwar zu Zeiten der dritten Scheibe „Coldblackugly“. Ansonsten war unser Stil schon immer der der anderen Platten, wir wollten auf „Vengeance...“ zurück zur Ehrlichkeit in unserer Musik. Wenn man versucht, etwas zu sein, das man nicht ist, merkt man das einfach. Unser drittes Album ist das perfekte Beispiel dafür. Kevin (Kennedy, g. - mko) verließ die Band damals,...

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