RH #293Interview

HEADCAT

Drei Mann, ein Wort

Lemmy Kilmister, Slim Jim Phantom und Danny B Harvey, kurz HEAD CAT, sind Brüder im Geiste. Brüder aus einer Welt, die es heute nur noch in romantischen Geschichten und alten Filmen zu geben scheint. Ein Album mit dem Titel „Walk The Walk... Talk The Talk“ ermöglicht es uns aber zumindest, die Musik dieser Welt kennenzulernen. Alles Weitere erklärt uns Lemmy in seiner unterhaltsamen, unnachahmlichen Art.

Nur zwei der neuen HEAD CAT-Songs, ´American Beat´ und ´The Eagle Flies On Friday´, wurden von euch dreien geschrieben. Alle anderen Tracks sind Coverversionen.

»Wir hätten auch ein komplettes Album mit Coversongs machen können, aber dann würde überhaupt kein Geld mehr bei uns hängen bleiben (lacht). Also haben wir zwei Eigenkompositionen dazugepackt. Sie fügen sich musikalisch aber gut ein, wie ich finde.«

Zweifellos. Checkt man die Songwriter-Credits nicht, glaubt man, alle zwölf Songs des Albums stammten aus derselben Zeit.

»Danke, das ist ein Kompliment.«

Wenn man an den Rock´n´Roll der Fünfziger denkt, könnte man meinen, alles habe ähnlich geklungen. Das HEAD CAT-Album beweist natürlich das Gegenteil. Aber im Blues oder Heavy Metal klingt ja für Leute, die sich nicht wirklich auskennen, auch vieles angeblich gleich.

»Tja, dumme Vorurteile. Man muss schon etwas genauer hinhören.«

Der ursprüngliche Rock´n´Roll basiert ja auf dem Twelve-Bar-Blues-Schema, das auf „Nichteingeweihte“ allerdings sehr gleichförmig wirken kann.

»Das Grundschema entspricht sehr oft dem...

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