RH #292Krach von der Basis

HEADSHOT

Lady Mille

Im heimischen Underground sind HEADSHOT seit Jahren eine feste Größe. Die Braunschweiger zockten schon lange vor dem Revival-Hype qualitativ hochwertigen, mal mehr groovebetonten, mal eher klassisch geprägten Thrash Metal. Mit dem aktuellen Hammeralbum „Synchronicity“ könnte nun der überregionale Durchbruch gelingen.

»Wir haben in den Neunzigern angefangen und waren alle große Pantera-Fans«, erinnert sich Gitarrist Olaf Danneberg an die Gründerjahre der Niedersachsen. »Was man besonders auf der ersten CD auch hört. In welche Richtung wir uns damals entwickeln würden, war keineswegs abzusehen, weil einige der damaligen Bandmitglieder auch in die Hardcore- oder Rap-Metal-Ecke tendierten. Unser alter Sänger Andi und ich hatten damit allerdings nichts am Hut. Wir haben lieber Slayer gehört. Nach einigen Besetzungswechseln hat sich unser jetziger Stil herauskristallisiert.«

Als 2006/2007 das große Thrash-Revival mit Bands wie Legion Of The Damned aufkam, nahmen plötzlich alle Labels eine Underground-Band nach der anderen unter Vertrag. Habt ihr auch versucht, davon zu profitieren?

»Wir hatten zu der Zeit gerade unser viertes Album „As Above, So Below“ im Kasten und haben uns natürlich auch bei bekannteren Plattenfirmen beworben. Leider ohne Erfolg. Der Kontakt zu unserem jetzigen Label Firefield Records kam über unseren Live-Mixer zustande.«

Was hat einer kleinen Band wie euch das Thrash-Revival letztendlich gebracht?

»Bis jetzt profitieren wir nicht so viel wie erhofft davon....

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