RH #292Interview

THE QUILL

Mensch oder Maschine

Nach fünf Jahren Pause gelingt den Schweden THE QUILL mit „Full Circle“ ein erstaunlich starkes Comeback, das ihnen nach einigen Besetzungswechseln und dem eher schwachen „In Triumph“ von 2006 wohl kaum noch jemand zugetraut hätte. Im Interview arbeitet Gitarrist Christian Carlsson die jüngere Vergangenheit der Band auf, erklärt, dass man auch mit über 40 seine Ideale nicht verraten sollte, und zeigt sicht enttäuscht von vielen gesichtslosen Musikern und Bands der Gegenwart.

Chris, eure beiden Alben „Voodoo Caravan“ von 2002 und „Hooray! It´s A Deathrip“ von 2003 erfreuten sich großer Beliebtheit und erhielten fast ausschließlich sehr gute bis herausragende Reviews. 2004 hattet ihr endlich das Glück, auf eine vielversprechende Tour mit Gluecifer und Monster Magnet gehen zu können, kurze Zeit später verließ euch aber euer Bassist Roger Nilsson.

»Roger hat damals gemerkt, dass in seinem Leben zu viel neben THE QUILL passierte; es wurde ihm zu viel, auch noch ständig mit einer Band unterwegs zu sein. Mit Vollzeitjob und Kind war er sich einfach bewusst, dass er nicht hundert Prozent für die Band geben konnte.«

„In Triumph“ konnte 2006 qualitativ nicht mehr mit den beiden Vorgängern mithalten.

»Ich denke, dafür gab´s viele Gründe. Bei „Voodoo Caravan“ und „Hooray! It´s A Deathtrip“ war unser Label Steamhammer noch sehr euphorisch, und sie haben ziemlich viel Geld in die Monster-Magnet-Tour gesteckt. Als sich dann aber nicht die erhofften Verkaufszahlen einstellten, war es ein...

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