RH #289Krach von der Basis

NERVECELL

Ganz schön scharf

Zunächst noch als vermeintliche Exoten gehandelt, haben NERVECELL die Vereinigten Arabischen Emirate mittlerweile eindrucksvoll auf der Death-Metal-Weltkarte etabliert. Auch mit ihrem Zweitwerk „Psychogenocide“ präsentiert sich die in Dubai ansässige Truppe wieder in absoluter Bestform. Wir sprachen mit dem Gitarrentandem Rami Mustafa und Barney Ribeiro.

Es ist viel passiert seit der Veröffentlichung eures Debüts „Preaching Venom“. So wart ihr etwa vor einem Jahr als Support von Suffocation in Europa unterwegs.

»Für uns war die Tour ein echter Glücksfall«, schwärmt Rami. »Sie sind musikalisch einer unserer Haupteinflüsse und darüber hinaus eine wahre Death-Metal-Legende. Mann, wir hätten uns echt niemals träumen lassen, dass wir mal gemeinsam mit ihnen im selben Tourbus durch Europa reisen würden. Für uns war es Abend für Abend eine echte Herausforderung, mit ihnen mitzuhalten, denn Suffocation sind eine der tightesten Livebands, die ich jemals gesehen habe. Was ich an der Tour aber besonders cool fand, war die Vielfalt der vertretenen Nationalitäten. Das Package bestand aus Amerikanern - Suffocation und Burning The Masses -, Engländern - Annotations Of An Autopsy - und den Italienern Fleshgod Apocalypse. Dazu kamen wir mit einem australischen Drummer, einem indisch-portugiesischen Gitarristen, einem libanesischen Sänger/Bassisten und mir als Jordanier. Es gab keinerlei Probleme, wir alle kamen gut und friedlich miteinander aus. Und das, obwohl wir fast einen Monat lang mit vier Bands in einem engen Tourbus hausten.« ...

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