RH #289Interview

WOLF

Van Goghs Erben

Die vier Schweden sind wirklich unbeirrbar: Auch auf Album Nummer sechs bieten WOLF Heavy Metal in Reinkultur, ohne dabei in die Klischeefalle zu tappen oder sich im Wiederkäuen billiger Achtziger-Sounds zu verheddern. Das im letzten Heft zum Album des Monats gekürte „Legions Of Bastards“ ist eine kompromisslose Herzensangelegenheit, wie uns Gitarrist Johannes Lösbäck im Interview erklärt.

Ausdauer zahlt sich aus: Schon das Vorgängerwerk „Ravenous“ hat der Band einen ordentlichen Schub nach vorne verpasst.

»Bis jetzt war jedes unserer Alben erfolgreicher als das vorherige, aber „Ravenous“ hatte bereits innerhalb von drei Monaten die Verkäufe des Vorgängers überholt«, lässt uns Johannes wissen. »Allgemein gesehen ist die Musikszene allerdings wirklich runtergekommen. Man verkauft aufgrund der Download-Problematik tendenziell immer weniger Alben, deswegen kann man den Erfolg einer Band eigentlich gar nicht mehr an den Plattenverkäufen messen. Auch die Budgets werden kleiner, worunter eine Band wie wir mehr leidet als größere Acts, die ihre Schäfchen schon ins Trockene gebracht haben. Aber allein der Fakt, dass wir drei Videos für „Ravenous“ gedreht haben, zeigt, dass es weitergeht und der Name WOLF immer mehr Leuten ein Begriff ist. Wir haben uns mit dem Auf und Ab des Business abgefunden. Wir sind einfach eine Metalband aus der Arbeiterklasse und werden das überstehen.«

Der Waschzettel von „Legions Of Bastards“ behauptet: „Es gibt nichts Neues auf dem Album - außer...

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