RH #288Interview

DAWNBRINGER

Ein Klavier, ein Klavier!

Lediglich die Goldschürfer des Undergrounds konnten bislang die Relevanz und Wertigkeit von Chris Black richtig einschätzen. Alle anderen fragten: Chris wer? Das wird sich nun ändern, denn der Drummer und Songwriter von Nachtmystium und Pharaoh hat mit seinem Projekt DAWNBRINGER ein brillantes, vielseitiges Metal-Album veröffentlicht, das die meisten jüngsten CDs größerer Acts locker aussticht. Wir sprachen mit dem Ausnahmetalent.

Chris, bis vor kurzem wusste ich nichts von der Existenz von DAWNBRINGER. Umso überraschender ist es, dass deine Band bereits seit 15 Jahren existiert.

»Im Jahr 1996 veröffentlichten wir unsere erste Mini-CD. Oder besser gesagt: ein Demo. Danach folgten insgesamt vier Alben, die auf unterschiedlichen Labels veröffentlicht wurden. Unsere 2006er Platte „In Sickness And In Dreams“ wurde im Underground durchaus beachtet, aber das, was jetzt rund um „Nucleus“ passiert, hätte ich nie zu träumen gewagt.«

Was glaubst du, woran es liegt, dass „Nucleus“ weltweit gelobt, sogar bejubelt wird?

»Das hat zwei Hauptgründe: Der Sound ist toll, und die Menschen sind offen für gleichermaßen vielfältige wie auch ehrliche, nahegehende Musik.«

Reden wir hier eigentlich von einem Soloprojekt oder von einer echten Band?

»DAWNBRINGER waren zu keinem Zeitpunkt als typische Band gedacht, aber auch nicht als Soloprojekt. Ich komponiere ein Album, und dann suche ich mir die geeigneten Musiker, um es aufzunehmen. Ich kreiere die Musik und die Konzepte, aber das...

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