RH #288Interview

LAZARUS A.D.

Alptraum Amerika

Mit „The Onslaught“ lieferten LAZARUS A.D. 2009 ein rasantes Thrash-Feuerwerk ab, das mit Old-School-Riffs gespickt war. Ein Jahr später überrascht die Band mit einem modernen, groovigen und melodischen Nachfolger namens „Black Rivers Flow“. Wir befragten Fronter Jeff Paulick zur leichten Kurskorrektur.

Jeff, du arbeitest in einem mexikanischen Restaurant in Kenosha. Unser letztes Telefonat haben wir während deiner Arbeitszeit geführt.

»Ja, ich arbeite immer noch dort. Ich bin gerade aufgestanden, um mich gleich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Wenn wir in Kenosha sind und nicht touren, verdienen wir kein Geld mit der Band. Mein Boss ist total cool und lässt mich immer wieder arbeiten, wenn wir nicht auf Tour sind.«

Mit eurem Debüt wart ihr in den Staaten und in Japan unterwegs. Nach Europa habt ihr es hingegen leider nicht geschafft.

»Nein, als junge Band ist es wirklich schwer, einen solchen Schritt zu gehen. Die Sache muss finanziell einigermaßen abgesichert sein. Aber wir haben für März eine Tour gebucht. Wir wollen unbedingt nach Europa, und wir freuen uns schon tierisch.«

Wie sind die bisherigen Reaktionen auf „Black Rivers Flow“?

»Sehr gemischt. Das ist genau das, was wir erwartet haben. Ich bin glücklich damit, denn die meisten Reaktionen sind positiv. Die negativen Stimmen fallen extrem negativ aus, was ich gut finde, denn wenn die Leute dein Album nicht lieben oder hassen, was tun sie dann? Wir rufen lieber extreme Reaktionen hervor, als allen Leuten egal zu...

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