RH #98Interview

DIMPLE MINDS

Perlen vor die Menschheit

Wie doch die Zeit vergeht! Geschlagene neun Jahre ist es inzwischen her, daß sich die Chaotentruppe aus Bremen aus einer Bierlaune heraus formierte und die Spießer landauf, landab in Angst und Schrecken versetzte. Und daß in dieser knappen Dekade Bier, Korn, Schnaps und Wein hektoliterweise die durstigen Kehlen der DIMPLE MINDS hinuntergeflossen sind, bedarf wohl keiner weiteren Erwähnung. Also ein Fall für unseren Quartalssäufer Buffo, der sich mit den beiden Gitarreros der Band u. a. über die neue Liveplatte „Durch und durch durch“ unterhielt.

 

Als ich Ole und Speedy vom ICE-Bahnsteig des Frankfurter Hauptbahnhofs abhole, haben die Burschen bereits jeder zwei Liter Gerstenkaltschale intus und sind dementsprechend gut drauf. Und da man auf einem Bein bekanntermaßen nicht stehen kann, kippen die Herrschaften beim mittäglichen Mahl auf der Schweizer Straße gleich noch einige Bierchen und Tequila hinterher, bevor man auf meinem Balkon einen Joint qualmt und sowohl den Herdecker Sacktropfen als auch den sechs Jahre alten Kaulsdorfer Kräuterlikör aus dem VEB-Kombinat Schilkin antestet. Ein Glück, daß sich das durstige Duo vor diesen Exzessen meinen Fragen stellte.

Zwei Livescheiben in knapp fünf Jahren halte ich persönlich für „too much“. Logo, daß das meine Gesprächspartner vollkommen anders sehen.

"Als wir unsere erste Liveplatte „Volle Kelle live“ aufnahmen, hatten wir mit der „Blau auf´m Bau“-EP und der „Trinker an die Macht“-LP gerade mal zwei Scheiben draußen. Seitdem...

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