RH #96Interview

SATYRICON

Sinfonien in Schwarz-Dur

Die Black Metal-Szene hat in den letzten Jahren wieder mächtig Aufschwung erhalten und vor allem in Skandinavien ist eine neue Generation an schwarzen Bands entstanden. Die Geburtsstunde dieser inzwischen zum Trend ausufernden musikalischen Strömung schlug Anfang der Neunziger in Norwegen, als eine Handvoll Musiker, müde vom Death Metal, damit begann, den Geist der alten Bathory-Werke wiederzubeleben. Einige von ihnen wurden durch ihre gewaltverherrlichende, faschistoide Einstellung und ihre besonders feurige Begeisterung sehr schnell zu einer festen Größe für die Headlines der Medien.

 

Zu den bisher eher unscheinbaren, da offensichtlich unpolitischen Kämpfern der ersten Stunde zählen SATYRICON, die mit ihren Langrillen "Dark Medieval Times" und "The Shadowthrone" zwei der besten Scheiben des wiederbelebten Genres abgeliefert haben und zur Oberliga zu zählen sind. Chefdenker und Multi-Instrumentalist Satyr, Mitbegründer und einzig Übriggebliebener des ersten Line-ups der 1991 ins Leben gerufenen Truppe, stand Rede und Antwort.

 

Was treibst du außerhalb deiner zentralen Rolle bei SATYRICON?

"Ich arbeite bei unserem Label Moonfog Productions und kümmere mich dort um die Undergroundpromotion und den Mailordervertrieb. Damit kann ich meinen Lebensunterhalt bestreiten. In meiner Freizeit wandere ich manchmal in die Berge oder mache ausgedehnte Spaziergänge durch die Wälder vor meiner Haustür. Meistens sitze ich aber zu Hause, spiele Gitarre und versuche meine Inspirationen...

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