RH #96Interview

AMON

In nomine Satanas?

Ist vom Black Metal die Rede, denkt man sofort an Norwegen oder Schweden, an finstere Gestalten, Mord und abgebrannte Kirchen. Die Schweiz kommt einem wohl zuallerletzt in den Sinn, denn Hellhammer und Celtic Frost gehören der Musikgeschichte an, und außer Samael hat sich noch keine schwarze Band wieder einen Namen über die Alpen hinaus machen können.

 

Doch der heilige Schein der eidgenössischen Idylle trügt. Auch im Land der lila Kuh haben sich einige Formationen den düsteren Mächten verschrieben. Zu ihnen gehört die 1991 gegründete und unter dem Zeichen der "First Church Of Satan" aufspielende Band AMON. Ihre erste, selbstproduzierte und sehr Death Metal-lastige Mini-CD "The Shining Trapezohedron" kam schon 1993 in Eigenregie heraus. Gitarrist Dan, Basser Mark sowie Drummer Pete (ex-Messiah) stellten sich einigen Fragen.

 

Wie ist es um die schwarze Szene der Schweiz bestellt?

Mark: "In der Deutsch-Schweiz gibt fast keine Bands, die Black Metal spielen. Im französischen Teil geht da schon bedeutend mehr ab."

Habt ihr Kontakt zu den anderen Bands?

Pete: "Kaum. Auf Konzerten reden wir schon miteinander, aber ansonsten haben wir keine engeren Beziehungen zu den anderen Gruppen."

Mark: "So schlimm finde ich das auch gar nicht. Ansonsten wirst du bloß mit den Norwegern in einen Topf geworfen. Und von denen distanzieren wir uns entschieden. Mit dieser Art Satanismus wollen wir nichts zu tun haben."

Kann man bei den Norwegern überhaupt noch von Satanismus reden?

Mark:...

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