RH #95Interview

SPUDMONSTERS

Mistreated

Sie sind schon echte Arbeitstiere, die Kartoffelmonster aus Cleveland. Ein ganzes Jahr lang waren sie mehr oder minder permanent on the road, und kaum waren diese Aktivitäten beendet, machte man sich an den zweiten Longplayer „No Guarantees“. Ein kompromißloses Werk. Hart & schnell, direkt auf den Punkt kommend, mit wütenden Vocals. Also alles, was eine gute HC/Metal-Crossover-Scheibe braucht.

Die Jungs tun mir irgendwie leid. Schon wieder befinden sie sich seit Wochen auf US-Tour, und als sie dann endlich mal einen freien Tag haben, werden sie in das Haus ihrer Managerin Debbie Abono zitiert, um dort in aller Herrgottsfrühe die europäische Presse via Telefon zu bedienen. Dementsprechend übermüdet haucht mir Sänger Dan Foose um zehn Uhr morgens Ortszeit ins Ohr, daß „wir momentan mit Skrew und Overdose unterwegs sind. Coole Sache, denn es ist unsere erste flächendeckende US-Tour, und Skrew sind ziemlich angesagt, weshalb die Clubs gut gefüllt sind.“

Ihr tourt also als Support. Das überrascht mich ein wenig, denn euer Gitarrist Chris sagte mir im letzten Interview, daß ihr in den Staaten schon relativ angesagt seid.

„Das trifft leider nur für die Ostküste zu, wo wir schon oft getourt haben, u.a. mit den Cro-Mags.“

Da die SPUDS aber nun endlich landesweit in den USA unterwegs sind, dürfte es bis zum Durchbruch nicht mehr lange dauern, denn diese Band lebt einfach von ihren Livequalitäten. Durch ihre furiosen Shows erreichte sie auch ihren guten Status in Europa, wobei sie...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen