RH #95Interview

MOIST

Platin statt Silber

Nachdem Kanada - immerhin Heimat solch begnadeter Acts wie Rush, April Wine, Triumph, Max Webster oder Sacred Blade - lange Zeit keine vielversprechenden Acts mehr hervorgebracht hat, kommen nun wieder hoffnungsvolle Newcomer aus dem Land mit dem Ahornblatt in der Flagge. An vorderster Front stehen dabei neben den göttlichen Tea Party, die in Kürze mit ihrem zweiten Album aufwarten werden, auch die Alternative-Rocker MOIST, deren Debüt "Silver" in ihrer Heimat überwältigend einschlug.

 

"Die kanadische Szene ist momentan wieder sehr gesund", befindet auch der sympathische Gitarrist Mark Makowy. "Speziell an der Ostküste tummeln sich etliche interessante Bands - ich denke da z.B. an Sloan oder Jale, die gerade einen Vertrag mit Sub Pop unterzeichnet haben."

Auffallend ist bei dieser New Wave Of Canadian Rock, daß die Acts keine amerikanischen Vorbilder kopieren, sondern durchaus eigene Akzente setzen. Für die sorgt bei MOIST in erster Linie Keyboarder und NoMeansNo-Fan Kevin Young, der den Songs eine angenehm warme Grundstimmung verleiht. Der Tastenmann beschränkt sich dabei nicht nur auf Hammond-Sounds, sondern integriert - wie beispielsweise in ´Freaky Be Beautiful´ oder dem wunderschönen Titelstück - auch Piano-Klänge in das "Silver"-Material.

"Diese ungewöhnliche Idee kommt nicht etwa von unserem Produzenten, sondern stammt einzig und allein von ihm", lobt Mark seinen Kollegen. "Ich schätze speziell die Art und Weise, wie er sie einsetzt, denn dadurch wird das Keyboard...

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