RH #285Interview

GRAUPEL

Schluckauf des Todes

Aus der agil-inzestuösen Aachener Extremisten-Szene (u.a. Truppensturm, Verdunkeln, The Ruins Of Beverast) stammen GRAUPEL, die soeben ihren neuen Brocken „Am Pranger...“ rausgeröchelt haben. „Zingultus“, auch bekannt als Ex-Nagelfar-Fronter und aktueller Endstille-Kreischhals, erklärt dem Rock Hard unter anderem, warum seine Schwarzmetall-Kapelle nur alle Jubeljahre ´ne Platte spendiert.

»Wir arbeiten lediglich, wenn wir Lust haben«, grinst der 35-jährige Sänger. »Wenn wir uns nicht motiviert fühlen, machen wir ´ne Pause, die durchaus einige Monate dauern kann. Außerdem hat es bei uns schon dermaßen gekracht, dass die Band quasi aufgelöst war. Wir haben uns jedoch wieder zusammengerauft und ausgesprochen. Wir kamen uns vor wie Metallica in „Some Kind Of Monster“, bloß ohne Psychologe (lacht).«

Dein Endstille-Job scheint etwas weniger aufreibend zu sein.

»Auf jeden Fall. Bei Endstille gibt´s keine Erwartungen an meine Person, denen ich nicht gerecht werden kann. Das ist regelrecht entspannend. In der Underground-Black-Metal-Szene ist es anders. Da wurde ein Personenkult um mich inszeniert. Er begann mit Nagelfar und ging bei GRAUPEL weiter. Die anderen Mitglieder haben aber einen genauso großen Anteil an GRAUPEL. Ich will gar nicht im Fokus stehen. Bei Endstille mache ich einfach nur Musik und gehe wieder. Bei denen könnte ich auf der Bühne mit dem Arsch wackeln, ohne dass was passiert. Wenn ich so was bei GRAUPEL mache, verkaufen wir umgehend ein paar hundert Platten...

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