RH #284Interview

HELSTAR

Echt krank

Der Höllenstern erstrahlt wieder in voller Pracht am Metal-Firmament, und die Flammen seiner Korona lodern heißer und sengender denn je. Die Texas-Metaller HELSTAR melden sich mit ihrem neuen Longplayer „The Glory Of Chaos“ lautstark zurück und degradieren damit selbst den alles andere als handzahm tönenden Vorgänger „The King Of Hell“ zum metallischen Softeis.

Der redselige Frontmann James Rivera sieht es ähnlich und freut sich geradezu diebisch über das Plus an Härte.

»Dass wir jetzt noch aggressiver klingen, war an und für sich eine natürliche Entwicklung. Nach der Reunion hatten wir zwar die Intention, härtere Songs zu schreiben, aber wir wollten nicht auf Teufel komm raus zur Thrash-Band mutieren, um irgendeinem Trend hinterherzuhecheln und vielleicht ein paar Platten mehr zu verkaufen. Es war eher eine Entwicklung, die aus dem Bauch heraus kam. Im Laufe der Jahre ist unser persönlicher Musikgeschmack immer härter geworden. So sehr ich früher beispielsweise Iron Maiden geliebt habe: Heutzutage sehe ich mir die Band nicht mehr an, weil sie mich schlicht langweilt. Ich denke, diese Entwicklung hin zum härteren Sound hat mit „Sins Of The Past“ begonnen und geht nun kontinuierlich weiter.«

Es gibt eine Menge puren und harten Thrash Metal auf „The Glory Of Chaos“ - vielleicht ZU viel für viele Altfans, die auf vergleichsweise ruhigere Platten wie „Burning Star“ oder „A Distant Thunder“ schwören.

»Das dachten wir anfangs auch. Letztendlich sind es aber nur ein paar wenige...

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