RH #283Interview

VIRGIN STEELE

Die menschliche Gitarre

Gratulation! Nachdem „Visions Of Eden“, das letzte Langeisen der New Yorker Bombast-Metaller, der mit Abstand schwächste Longplayer in der wechselhaften Vita der Band war, können VIRGIN STEELE mit „The Black Light Bacchanalia“, ihrem aktuellen zwölften Studioalbum, streckenweise sogar an ihre Klassiker aus den Achtzigern wie „Noble Savage“ und „Age Of Consent“ anknüpfen. (Das kann man allerdings auch ganz anders sehen... - bk)

»„Visions Of Eden“ gehört zu meinen persönlichen Favoriten. Meiner Meinung nach ist das gesamte Material bärenstark«, widerspricht David DeFeis (48), Frontsirene, Keyboarder, Studiobassist, Songwriter und Produzent der Kapelle in Personalunion, der landläufigen Meinung. »Die neue Scheibe ist anders. Dafür gibt´s viele Gründe. Unter anderem haben wir in einem anderen Studio aufgenommen und anderes Equipment benutzt.«

Das erklärt aber nicht, warum die Combo, die aktuell von Edward Pursino (g.), Josh Block (g.) und Trommeltier Frank Gilchriest komplettiert wird, vier Jahre quasi auf Eis lag.

»Die Leute irren, wenn sie denken, dass wir die letzten Jahre nur die elf Tracks der neuen CD geschrieben hätten. Vielmehr habe ich in dieser Zeit tonnenweise neues Material komponiert. Deshalb wird unser nächstes Album auch schon Ende 2011 erscheinen. Die lange Pause seit der letzten Scheibe hat vor allem etwas mit der Tatsache zu tun, dass unser letztes Label Dockyard 1 pleitegegangen ist und wir auf der Suche nach einer neuen Plattenfirma waren.«

Diese fand man...

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