RH #281Interview

HELLYEAH

Cowboys from HELLYEAH

Wirkte das 2007er Debüt noch wie ein mäßig inspirierter Zeitvertreib gelangweilter Rockstars von Mudvayne, Pantera, Nothingface und Damageplan, so machen HELLYEAH mit ihrem ungleich stärkeren Zweitwerk „Stampede“ unmissverständlich klar, dass sie nicht nur irgendein Nebenprojekt, sondern eine richtige Band sind - und zwar eine, die es jetzt wissen will. Das zeigt sich nicht zuletzt am neuen Umgang mit der Presse. Freundlich und ohne das früher gerne mal zur Schau gestellte Dicke-Hose-Gezicke spulen Schlagzeuger Vinnie Paul und Gitarrist Tribbs gewissenhaft ihre Interviews ab.

Selbst widrige Umstände bringen die Band nicht aus der Fassung. So mussten HELLYEAH ihren Gig bei „Rock am Ring“ vor Ort kurzfristig absagen, weil Sänger Chad Gray wegen einer familiären Angelegenheit wieder nach Hause flog, und beim Metaltown-Festival in Göteborg wurde das Publikum von den zeitgleich spielenden Lokalhelden Dark Tranquillity abgezogen, wodurch die Kulisse nicht gerade standesgemäß ausfiel. Doch Vinnie Paul regt so schnell nichts mehr auf. Er hat in den letzten beiden Dekaden genug mitgemacht, um die richtigen Prioritäten zu setzen. Mittlerweile strahlt er schon fast eine Altersmilde aus.

»Nach dem, was meinem Bruder passiert ist (Dimebag wurde 2004 von einem Geisteskranken auf der Bühne erschossen - ms), dachte ich, dass ich nie wieder Teil dieses Musikzirkus sein könnte. Nachdem einige Zeit vergangen war, baten mich die Jungs hier, es mit ihnen einfach mal zu versuchen. Tom (Maxwell;...

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