RH #280Interview

SERJ TANKIAN

Das Ende ist nahe

SERJ TANKIAN scheint sich auf seinen Solopfaden wohl zu fühlen. Anstatt den auf Eis liegenden System Of A Down wieder Leben einzuhauchen, konzentriert sich der 42-Jährige lieber auf sein zweites Studiowerk „Imperfect Harmonies“ und erobert experimentierfreudig neue musikalische Territorien. Rock Hard besuchte den vielseitigen Sänger zu Hause.

Calabasas liegt rund eine Stunde Autofahrt vom quirligen Hollywood entfernt. Hier ziehen sich die Prominenten zurück, wenn sie ihre Ruhe haben wollen. Die Straßen winden sich durch ein hügeliges Tal mit mediterran anmutenden Sträuchern und Wäldern. Es gibt kein Blitzlichtgewitter, sondern viel Platz und Natur. Lady Gaga, Meat Loaf, Britney Spears und Incubus-Frontmann Brandon Boyd leben hier.

Das Haus von SERJ TANKIAN liegt am Ende einer kleinen Nebenstraße. Es ist unscheinbar und hat nichts mit den pompösen Angebervillen vieler US-Stars gemeinsam. Direkt nebenan befindet sich Serjs kleines Studio, in dem er persönlich die Songs des neuen Albums „Imperfect Harmonies“ vorspielt, die er gelegentlich mit Worten, Mimik oder einfach nur einem zufriedenen Mitwippen kommentiert.

»Wie gefällt dir das Album?«, fragt Serj, als wir uns zum Interview in sein Wohnzimmer setzen.

Es ist eine Herausforderung, weil es noch stärker als dein Solodebüt „Elect The Dead“ verschiedene Stilrichtungen vereint und sehr komplex und kleinteilig klingt.

»Für mich fühlt es sich so an, als hätte ich alle meine Erfahrungen, die ich mit System Of A Down, Serjart,...

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