RH #279Interview

GODSMACK

Ein Lied für Nikki

GODSMACK gehören in den USA zu den erfolgreichsten Rockbands. Einen Tag nach der Veröffentlichung des fünften Albums „The Oracle“, das auf Anhieb Platz eins der Billboard-Charts erobert, wartet Bandboss Sully Erna im Backstage-Bereich eines TV-Studios auf seinen Auftritt bei einer der größten Late-Night-Shows Amerikas. Für ein Interview mit dem Rock Hard nimmt er sich trotz aller Hektik gerne Zeit, schließlich läuft die Karriere des Quartetts in Europa noch lange nicht so geschmiert wie in Übersee.

Sully, euer letztes Album „IV“ kam 2006 auf den Markt, danach hat man von GODSMACK in Europa nicht mehr viel mitbekommen. Was ist der Grund dafür?

»Nach dem Ende des zweijährigen „IV“-Tour-Zyklus beschlossen wir, eine Auszeit zu nehmen. Ich fühlte mich total ausgebrannt. Mein Körper und mein Geist waren erschöpft, nachdem ich fast zehn Jahre ohne nennenswerte Unterbrechung auf Tournee war. Deswegen legten wir eine einjährige Pause ein. Wir telefonierten noch nicht mal miteinander. Das letzte Jahr haben wir - abgesehen von einer kleinen Tournee mit Mötley Crüe - damit verbracht, das neue GODSMACK-Album zu schreiben.«

Warum habt ihr es während der zweijährigen Tour-Phase zum „IV“-Album nicht nach Deutschland bzw. Europa geschafft?

»Ich hätte wahnsinnig gerne in Europa gespielt. Seit unserer Tour mit Metallica arbeiten wir daran, dass uns unsere Plattenfirma für Konzerte rüberholt. Aber die Labels gehen den Bach runter und haben für Tournee-Support keine Budgets mehr. In der...

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