RH #276Krach von der Basis

STIGMATIZED

Stimmen im Kopf

Thrash Metal ist in. Insbesondere dann, wenn man sich musikalisch der „reinen Lehre“ der achtziger Jahre verschreibt und auch in Sachen Outfit die modischen Entwicklungen der letzten 25 Jahre konsequent ausblendet. Dass es auch anders geht, beweisen seit nunmehr 15 Jahren die Pfälzer STIGMATIZED, die auf sämtliche Reinheitsgebote pfeifen, gekonnt Thrash mit Death Metal mischen und dabei zeitlos gute Musik erschaffen.

So auch auf dem mittlerweile dritten Album „Whispers Of The Dead“, das - wie auch schon der starke Vorgänger „Becoming Unique“ - massig gute bis sehr gute Kritiken verbuchen konnte. Stellt sich die Frage, wie wichtig oder unwichtig diese Art von Feedback eigentlich noch für eine seit anderthalb Dekaden aktive Band ist.

»Für Bands unserer Größenordnung sind Reviews oft die einzige Möglichkeit, in einem größeren Magazin erwähnt zu werden«, attestiert Schlagzeuger Christian Krämer. »In erster Linie sind sie daher eine willkommene Werbung für die aktuelle Scheibe. Denn die Kritiken in der Fachpresse sind seit unserem Debüt „Live In Despair“ durchgehend ausgezeichnet. Aber letztendlich hat das alles keinen Einfluss auf unsere Musik.«

Wie beurteilt ihr denn die neue Platte selbst? Was ist anders? Welche Trademarks und Stärken habt ihr beibehalten bzw. weiterentwickelt?

»Bei „Whispers Of The Dead“ gehen die Stücke insgesamt wieder mehr geradeaus. Auf „Becoming Unique“ waren die Songs bewusst etwas sperriger. Ansonsten wurden beim Sound noch mal ein paar Schippen...

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