RH #276Interview

WHITE WIZZARD

Wir brauchen Bass

Wenn man WHITE WIZZARDs Debüt „Over The Top“ hört, fragt man sich ernsthaft, ob die Band um Bandleader und Bassist Jon Leon die letzten 20 Jahre verpennt oder sich einfach nur erfolgreich gegen jegliche „neue“ Einflüsse gewehrt hat. Oder gab es vielleicht doch ein geheimes Experiment, bei dem ein paar NWOBHM-Fans aus Los Angeles in den Achtzigern eingefroren und erst vor kurzem wieder zum Leben erweckt wurden? Rock Hard forschte nach.

Jon muss am Telefon über unsere abstruse Theorie lachen: »Das wäre zwar cool, aber nein. Mich haben die Bands, die mich als kleines Kind beeinflusst haben, einfach nie losgelassen. Als ich neun oder zehn Jahre alt war, haben mich Judas Priest und Iron Maiden überhaupt erst zur Musik gebracht. Das war meine absolute Lieblingsmusik, und so was begleitet dich den Rest deines Lebens. Ich bin eines Tages aufgewacht und hatte die Schnauze voll von den aktuellen Entwicklungen im Metal. Deswegen habe ich eine Band nach meinen Vorstellungen gegründet. Dabei war es mir vollkommen egal, ob nur zehn Leute zu der Show kommen. Ich wollte keinerlei Kompromisse eingehen.«

Das Gegenteil ist eingetreten: WHITE WIZZARD kommen überall gut an und haben gerade eine kleine Tour durch England absolviert.

»Erstmals in Europa zu sein, ist echt cool. Wahrscheinlich stammen 80 Prozent meiner Lieblingsbands aus Europa. Wir haben in England gerade im Vorprogramm von Edguy gespielt. Die Jungs sind super, wir hatten richtig viel Spaß. Tobi Sammet hat mir auch ein bisschen...

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