RH #276Interview

CALLEJON

Der fehlende Diskurs

Wie Kollege Rensen in seinem Review zum neuen Album „Videodrom“ schon anmerkte: CALLEJON wirken trotz des Vorwurfs der kalkulierten Trendschielerei musikalisch immer überzeugender. Dabei steckt nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich mehr hinter der Metalcore-affinen Band aus dem Rheinland, als man auf den ersten Blick glauben mag.

Gitarrist Bernhard meldet sich bei uns telefonisch aus dem „Zombieactionhauptquartier“. Dabei sollte eigentlich Sänger Basti durchklingeln, doch der Mann ist verhindert: »Basti hat den Termin wohl vollkommen verpennt, was daran liegt, dass wir die letzten drei Tage in 18-Stunden-Schichten unser neues Video zu ´Sommer, Liebe, Kokain´ gedreht haben.«

Es ist überraschend, dass ihr so kurz nach dem ´Kinder der Nacht´-Clip schon das zweite Video für „Videodrom“ dreht.

»Wir produzieren die Videos ja quasi selbst, deswegen zieht sich das immer ein bisschen. Außerdem liegt uns sehr viel an dem Album. Wir wollten nicht nur mit einem Video ankommen, sondern mal ein bisschen mehr Gas geben.«

Dabei könnt ihr eine noch so gute Platte veröffentlichen: Ihr habt es bei traditionsbewussten Metallern generell schwer. Gab es euch gegenüber auch schon öffentliche Anfeindungen?

»Dass jemand persönlich zu uns gekommen ist, haben wir noch nicht erlebt. Das meiste geht echt im Internet ab. Das Krasseste, an das ich mich erinnern kann, passierte nach der Bekanntgabe, dass wir 2009 auf dem Wacken Open Air spielen werden. Da gab es im Wacken-Forum eine riesige...

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