RH #275Interview

JON OLIVA´S PAIN

Hurra, ich lebe noch!

Stressig schien die Produktion des neuen JON OLIVA´S PAIN-Albums „Festival“ gewesen zu sein, wie schon Drummer Chris Kinder in der vorletzten Ausgabe durchblicken ließ. Doch der Chef und Sänger der Band nimmt das alles gelassen.

»Mir geht´s sehr gut, obwohl die letzten Tage im Studio der Wahnsinn waren«, lacht Jon in den Hörer. »Aber gerade das gefällt mir. Und ausgezahlt hat sich der Stress bisher auch immer.«

Nachdem mit dem leicht experimentellen „Global Warning“ nicht alle Fans warm wurden, geht „Festival“ wieder in eine etwas straightere Richtung.

»Ich wollte, dass die Platte etwas düsterer und härter wird, weil das letzte Album sehr Keyboard-lastig ausgefallen war«, übt Jon Selbstkritik. »Ich habe damals einen Großteil des Materials am Keyboard komponiert, während ich für die neuen Songideen ausschließlich die Gitarre verwendet habe, was auch praktische Gründe hatte, weil ich zu der Zeit auf Tour war. Viele Gitarren-Parts, die man auf „Festival“ hört, habe ich selbst eingespielt. Ich bin halt ein düsterer Typ.«

Der verstorbene Criss Oliva wohl ebenso, denn auch diesmal griff Jon auf die Ideen seines jüngeren Bruders zurück.

»Drei Tracks, die auf „Festival“ hervorstechen, enthalten wichtige Fragmente, die von Criss geschrieben wurden: ´Lies´, ´Living On The Edge´ und der Rausschmeißer ´Now´. Diesen Song schrieben Criss und ich, als wir sehr jung waren: Er war 14, ich 17 Jahre alt. Seinen Part habe ich eins zu eins übernommen, aber ich wollte lieber etwas Neues dazu...

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