RH #273Interview

HEATHEN

In guter Gesellschaft

Mit seiner Arbeit bei Exodus ist Gitarrist Lee Altus gut ausgelastet. Trotzdem veröffentlicht er nun mit seiner Stammband HEATHEN ein weiteres Album. Ein Gespräch über „The Evolution Of Chaos“, die besten Gitarristen aller Zeiten, wiedergeborene Christen und Thin Lizzy.

Lee, warum habt ihr euch 18 Jahre nach Erscheinen des letzten regulären Studioalbums dazu entschlossen, ein weiteres HEATHEN-Album rauszubringen?

»Weil so viele Leute danach gefragt haben (lacht). Alles begann 2001 beim „Clash Of The Titans“-Festival, als wir nach Jahren mal wieder zusammen probten und eine gute Show spielten. Es fühlte sich richtig an, und wir hatten eh noch genügend Riffs und Ideen für ein weiteres Album in der Hinterhand.«

 

Hast du nie daran gedacht, einige dieser Riffs bei Exodus zu verwenden?

»Auf der nächsten Exodus-Scheibe wird ein Song stehen, der eigentlich für HEATHEN gedacht war, aber Gary hat solange gebettelt und rumgeheult, dass ich mich nicht länger sperren konnte. Jetzt muss er jede Menge Royalties dafür zahlen (lacht).«

 

Im Gegensatz zu Exodus sind HEATHEN deine Band. Eine Band, mit der du deine Vorstellungen verwirklichen kannst, für die du im Laufe der Jahre aber auch eine Menge Opfer gebracht hast.

»Das bleibt nicht aus. Aber mit der ersten Band ist es wie mit der ersten Frau: Es gibt eine besondere Verbundenheit. Im Gegensatz zu anderen Musikern habe ich nie bei zig verschiedenen Projekten mitgewirkt, auch wenn ich zwischenzeitlich bei den Krupps war. Von daher ist...

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