RH #271Krach von der Basis

SKELETONWITCH

Dicke Dinger

 

Grundlegendes hat sich seit dem letzten Interview in dieser Rubrik nicht geändert: Alben dienen den Hexenmeistern aus Ohio immer noch als Ausrede, erneut zu touren. Den Permafrost überwanden sie schon mit dem letzten Streich, jetzt wird mit „Breathing The Fire“ nachgeheizt.

 

 

Drummer Derrick Nau beantwortet die Interviewfragen aus dem Tourbus. Ein paar Shows mit Children Of Bodom sind bereits Geschichte, momentan bewegt man sich im Tross mit The Black Dahlia Murder und Toxic Holocaust durch die USA. Letztere und Goatwhore sind auch für den Europa-Abstecher im Dezember angekündigt, der eine Woche vor Weihnachten beendet sein wird.

»An den Feiertagen genieße ich es, mit meinen alten Kumpels abzuhängen - aber wenn was dazwischenkommt, dann ist das eben so«, erkennt Derrick, der mit seinen Eltern auf einer Farm lebt und felsenfest überzeugt ist, von großbusigen Frauen angebetet zu werden. »In einer professionellen Band zu spielen, ist letztlich wie jeder andere Beruf: Wenn dein Boss deinen Arsch Weihnachten sehen will, bist du entweder bereit, oder du kannst dir einen neuen Job suchen. Mein einziger Plan für den Jahreswechsel besteht darin, auf einer coolen Party etwas Champagner zu schlürfen und mich mit den erwähnten Ladys zu vergnügen.«

 

Bei so viel Bescheidenheit verwundert es nicht, dass keiner der Saitenhexer seine Seele dafür verkaufen würde, um wie Meister Laiho zocken zu können.

»Er ist ein außergewöhnlich talentierter Gitarrist, aber wir interessieren uns gar...

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