RH #271Interview

FREI.WILD

»Ich war ein Vollidiot«

Nahezu ohne die übliche Promotion und von den traditionellen Medien kaum wahrgenommen, verkauften FREI.WILD von ihrem letzten Album „Gegen alles, gegen nichts“ 15.000 Einheiten, und zu ihren Konzerten erscheinen im Schnitt fast tausend Fans. Ein fast schon sensationeller und eine rosige Zukunft versprechender Erfolg, der aber nach wie vor von den Vorwürfen ihrer Kritiker getrübt wird: Die Band steht angeblich zu nah am rechten Rand.

Vor ca. einem Jahr hätte ein fragwürdiges Engagement von Sänger und Hauptsongwriter Philipp Burger bei der konservativen Südtiroler Partei Die Freiheitlichen beinahe das Aus für FREI.WILD bedeutet. Selbst große Teile der eigenen Fanszene, das eigene Label und der Band nahe stehende Freunde gingen auf Distanz und sahen einen zu großen Widerspruch in einer aktiven Beteiligung in einer fragwürdigen Partei und dem stetigen Bekenntnis, bei FREI.WILD unpolitisch zu agieren. Mittlerweile hat sich die Lage wieder beruhigt, und man hat mit „Hart am Wind“ ein neues Album am Start, dem man wohl auch ohne prophetische Fähigkeiten einen noch größeren Erfolg als „Gegen alles, gegen nichts“ voraussagen kann. Im Interview mit dem Rock Hard äußert sich Philipp zum Konzept des neuen Albums, lässt den Wirbel des letzten Jahres Revue passieren und nimmt noch mal ausführlich Stellung zu den Vorwürfen der Kritiker.

Philipp: »„Hart am Wind“ ist in erster Linie entstanden, weil viele Fans die Songs der ersten drei CDs mal in einem guten Soundgewand hören wollten. Die...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen