RH #271Interview

COUNT RAVEN

Mit 17 hat man noch Träume

13 Jahre sind seit dem letzten COUNT RAVEN-Album „Messiah Of Confusion“ vergangen. Doch trotz dieser Unglückszahl ist „Mammons War“ nicht nur die bisher beste Platte der Schweden, sondern ein Meilenstein des Doom Metal, ein orgiastisches Miteinander von Verzweiflung und Hoffnung, Trauer und Wiederbeginn. Bandkopf Dan „Fodde“ Fondelius (v./g.) ist mit neuer Mannschaft zurück - und er hat eine Menge zu sagen.

Dan, du hast die alte Besetzung von COUNT RAVEN mit Tommy „Wilbur“ Eriksson (b.) und Christer „Renfield“ Pettersson (dr.) 1997 aufgelöst. War das damals unabdingbar? Es ist kein großes Geheimnis, dass ihr massive Alkoholprobleme hattet.

»Ja, ich musste diesen ganzen Zirkus hinter mir lassen. Die anderen sprachen dem Alkohol zu sehr zu; jeder, der uns damals gesehen hat, wird das bestätigen. Die Leute fragten mich immer: „Wie zur Hölle können die beiden die ganze Zeit so viel trinken?“ Ich machte dann immer Spaß und sagte Sachen wie: „Oh, das sind die alten Wikingergene!“ Im Grunde wusste ich aber, dass das nicht stimmt - sie waren lupenreine Alkoholiker. Nachdem ich selbst viele Jahre nichts getrunken hatte, ließ ich mich irgendwann anstecken und befand mich schlussendlich ebenfalls in dieser Spirale. Nach dem unausweichlichen Split 1997 war ich unglaublich müde und deprimiert. Ich habe es eine Zeit lang ganz ruhig angehen lassen und mich auf meine Familie konzentriert. Zu der Zeit bekam meine Frau auch unser drittes Kind, eine weitere Tochter. Und weil ich eh nicht viel...

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