RH #270Seziertisch

DEMON

Seziertisch

 

Welche Ehre! Eine relativ „kleine“ Band wie DEMON auf dem Seziertisch - muss das sein? Ja, es muss - denn die ur-englischen New-Wave-Of-British-Heavy-Metal-Protagonisten gehören nicht nur zu den anbetungswürdigsten, einzigartigsten, emotionalsten, schlicht besten Kapellen der harten Musikgeschichte, sondern haben sich in ihrer von wenigen Hochs und vielen Tiefs geprägten, mittlerweile fast 30 Jahre andauernden Karriere zudem einen Namen als experimentierfreudige Combo ohne Scheuklappen gemacht, deren Backkatalog nicht ganz unumstritten ist. Heavy Metal, Hardrock, Classic Rock, Progressive Rock, Bombast-Rock, sogar von den Achtzigern geprägter Wave-Pop mit tendenziellem Shoegazer-Flair: DEMON sind das alles - und noch viel mehr.

 

Unverzichtbar

 

NIGHT OF THE DEMON

(Carrere, 1981)

DEMONs 1980er Debütsingle mit den beiden Tracks ´Liar´ und ´Wild Woman´ ist in der Szene prima eingeschlagen, und auch die damals nicht unbedeutende Plattenfirma Carrere reißt sich um die Rechte am ersten Album der Band aus Staffordshire. Zu Recht, denn „Night Of The Demon“ entpuppt sich kurze Zeit später als eine der wichtigsten Full-length-Premieren der NWOBHM. Während die zweite Seite mit relativ straighten Heavy-Metal-Rockern wie ´Big Love´, ´Ride The Wind´ oder ´One Helluva Night´ „nur“ sehr gut ist, reiht man auf der A-Seite Klassiker an Klassiker. Von Frontmann Dave Hill perfekt intonierte, okkult angehauchte Über-Hits wie ´Night Of The Demon´, das noch bessere (!) ´Into The Nightmare´...

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