RH #267Lauschangriff

VADER

Geburtstag mit Hindernissen

Es war für VADER-Bandkopf Piotr „Peter“ Wiwczarek ganz sicher eine böse Überraschung, als er kurz vor dem Konzert zum 25-jährigen Bandjubiläum erfuhr, dass ihn seine komplette Mannschaft verlassen würde. Weil Aufgeben aber nun gar nicht dem Naturell des 43 Jahre alten Polen entspricht, ist er nun mit nagelneuem Line-up wieder am Start.

Die Kardinalfrage lautet also zunächst mal: Hat sich aufgrund der neuen Besetzung irgendwas bei VADER verändert? Die Antwort lautet: ja. Sie sind tatsächlich noch besser geworden. Das ist zumindest der Eindruck, den der erste Hördurchlauf der neuen Langrille „Necropolis“ hinterlässt.

Der Eröffnungs-Arschtritt nennt sich ´Devilizer´ und ist ein grandioser, nicht zu schneller Nackenzwirbler. ´Rise Of The Undead´ ist dann VADER in Reinkultur: höllisches Tempo, ein Killer-Riff jagt das nächste, nur nach dem zweiten Refrain wird mal kurz auf Slayer-Stilistik umgeschaltet. ´Never Say My Name´ pendelt permanent zwischen Blastspeed und Thrash Metal, während Track Nummer vier das hält, was der Titel verspricht: ´Blast´.

´The Seal´ ist ein bedeutungsschwangeres Intro, das uns zu zwei weiteren absoluten Album-Highlights führt: ´Dark Heart´ und ´Impure´. Beide Tracks sind für VADER-Verhältnisse eher langsam ausgefallen, haben dafür aber reichlich Wucht. Wer bei diesen Stücken nicht automatisch die Matte schüttelt, sollte sein Verständnis von Heavy Metal überdenken.

Bei ´Summoning The Future´ handelt es sich nochmals um eine akustische Überleitung zu den...

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