RH #266Interview

TYR

Vorsprung durch Technik

Deutlich zugänglicher als zuletzt präsentieren sich TYR auf ihrem aktuellen Longplayer „By The Light Of The Northern Star“, was den tapferen Männern von den Färöer-Inseln hoffentlich einen weiteren Popularitätsschub bringen wird. Genügend Ohrwürmer bietet die Scheibe, die zu den besten im Pagan/Viking-Metal-Genre gehört, jedenfalls allemal.

Es dauert ein bisschen, bis das Interview mit Gitarrist und Bandkopf Heri zustande kommt. Was schlichtweg daran liegt, dass der Mann keinen Festnetzanschluss mehr hat und ihm das Handy gesperrt wurde.

»Tja, das Leben als tourender Musiker ist nicht immer leicht«, schmunzelt Heri, als ich ihn endlich erreiche. »Ich bin wohl mit den Rechnungen etwas im Rückstand.«

Kein Wunder, denn bei einer Band der Größenordnung von TYR fließt das Geld eher spärlich, und Zeit für einen „regulären“ Job hat Heri auch nicht, weil er gerade sein Haus fertig baut und TYR zudem eine sehr fleißige Liveband sind.

»Wir sind gerade von der Tour mit Alestorm und Heidevolk zurückgekehrt. Das war ein sehr schöner Trip, weil wir mit beiden Bands gut befreundet sind und viele Gigs wirklich gut besucht waren. Sehr geil waren auch unsere beiden US-Tourneen. Auch da kamen meistens deutlich mehr Leute, als die Promoter erwartet hatten. Die Fans dort sind sehr dankbar und enthusiastisch, weil nicht allzu viele Bands aus dem Pagan/Viking-Metal-Sektor in Amerika spielen.«

Weil du es gerade direkt ansprichst: Seht ihr euch selbst eigentlich als Pagan/Viking-Band?

»Ja,...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen