RH #265Interview

DISBELIEF

Schneller als der Tod

Die hessischen Post-Metal-Spezialisten DISBELIEF haben soeben mit „Protected Hell“ eines ihrer besten Alben überhaupt abgeliefert: Die Platte geht tief unter die Haut und transportiert starke Gefühle. Grund genug für ein Gespräch mit Frontschreihals Karsten „Jagger“ Jäger, der u.a. von kreuzgefährlichen Internet-Chats, angsteinflößenden Krankenhauszimmern und Beinahe-Tourtragödien zu berichten weiß.

Die Südhessen sind längst zu einer Konstante im nationalen und internationalen Extrem-Musikbereich geworden und stehen ganz in der Tradition von Ausnahmekapellen wie Voivod, Bolt Thrower oder Neurosis, weil sie eben auch von sich behaupten können, einen völlig eigenen Stil zu fahren. Eher inkonstant zeigte sich mal wieder die Gitarrenposition, denn nach dem 2007er Wutbrocken „Navigator“ verließ Gitarrist Tommy Fritsch DISBELIEF zum wiederholten Male. Für ihn kamen mit Witali Weber und Jonas Khalil zwei neue Leute, wobei Jonas mittlerweile auch schon wieder weg ist.

»Wir hatten Jonas ins Boot geholt, um unseren Hauptsongwriter Joe (Trunk; b. - ps) ein wenig zu entlasten. Anfangs zeigte sich Jonas auch sehr motiviert und brachte viele Ideen ein. Aber weil er auch noch in anderen Projekten und Bands aktiv ist, konnte er immer seltener an den Bandproben teilnehmen und ergo nicht dazu beitragen, die neuen Songs voranzutreiben. Irgendwann war dann der Punkt erreicht, wo wir uns einvernehmlich trennten.«

Mittlerweile habt ihr zwar mit Alejandro „Alex“ Varela wieder einen neuen...

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