RH #264Krach von der Basis

GENERAL SURGERY

Der Tod kommt zweimal

 

Die Carcass-Jünger GENERAL SURGERY predigen zwar schon seit zwei Dekaden „blood, guts and gore“, haben aber erst jetzt unter dem schicken Titel „Corpus In Extremis - Analysing Necrocriticism“ ihr zweites Album zustande gebracht. Somit gehören die Schweden offensichtlich zu den eher gemütlichen Metzel-Metallern.

 

 

»Grundsätzlich stimmt das«, grinst Gitarrist Joacim Carlsson. »Aber wir werden alt und erkennen unsere eigene Sterblichkeit. Daher wollen wir möglichst schnell noch ein paar gute Platten aufnehmen.«

Dennoch reichten bereits der Debüt-Longplayer „Left Hand Pathology“ und ein paar Split-Scheiben, um GENERAL SURGERY im Gore-Death-Metal zu einer wichtigen Hausnummer werden zu lassen.

»Ich halte uns zwar immer noch für eine Underground-Band, aber wir haben auf jeden Fall einen guten Ruf«, bestätigt der 36-Jährige. »Das hat vielleicht den ganz simplen Grund, dass wir einfach nur klasse Musik machen wollen und uns alles andere ziemlich egal ist. Wir versuchen zudem, vieles in D.I.Y.-Arbeit zu erledigen und die Kontrolle zu behalten. Wir haben zum Beispiel das neue Album selbst produziert. Wen hätten wir für unseren Sound auch holen sollen? Bob Rock?«

Joacim ist inzwischen der am längsten dienende Folterknecht im Hause GENERAL SURGERY. Originalmitglieder sind aber schon seit Ewigkeiten überhaupt keine mehr an Bord. Wie kommt´s?

»Das erste Line-up hat nix gemacht - außer besoffen Carcass-Coverversionen vor sich hin zu rumpeln. Als ich einstieg, begannen wir, eigene...

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