RH #263Interview

Die Geschichte von MANTIC RITUAL klingt wie ein metallisches Märchen und ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der amerikanische Traum noch immer möglich ist - wenn auch in kleinerem Stile.

Ende 2007 wandern vier junge, gerade mal 20-jährige Thrash-Kids von Pittsburgh nach Los Angeles aus, um für ihre Band Meltdown die Karriere voranzutreiben. Knappe zwei Jahre später haben Jeff (g.), Dan (v./g.), Ben (b.) und Adam (dr.) einen Deal bei Nuclear Blast eingesackt, firmieren fortan unter dem Namen MANTIC RITUAL, besitzen die Möglichkeit, kontinuierlich auf Tour zu gehen, und haben mit „Executioner“ ein reinrassiges Thrash-Album an den Start gebracht, das insbesondere Fans der ganz frühen Metallica vorzüglich reinlaufen dürfte.

»Es war schon ein großes Abenteuer, als wir seinerzeit unseren Familien und Freunden den Rücken zukehrten und das College schmissen, um in Kalifornien unser Glück zu suchen«, berichtet Schlagzeuger Adam. »Aber wir wussten ja, dass es nicht für ewig sein würde, denn unsere Heimat ist und bleibt Pennsylvania. Wir haben in einem Jahr all das geschafft, was man sich als junge, aufstrebende Band nur wünschen kann: In Kalifornien haben wir einen Plattendeal ergattert, ein Management gefunden, und man hat uns in ein deutsches Studio geschickt, um unser Debütalbum aufzunehmen. Was wollen wir mehr?«


Wie muss man sich diese moderne Goldgräberstory vorstellen?

»Nun, wir sind mit ein bisschen Erspartem und unseren Instrumenten nach Los Angeles gefahren und haben dann bei...

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