RH #263From the Underground

Mit ihren vier Alben (Höhepunkt: „Manic Impressions“) Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger etablierten sich die amerikanischen Progressive-Thrasher ANACRUSIS zumindest im Underground als eine der wertvollsten und innovativsten Bands überhaupt. Leider war irgendwann Schicht im Schacht. Jetzt ist Frontmann Kenn Nardi (v./g.) zurück: Auf www.anacrusis.us bietet er sämtliches Material der Band zum Gratis-Download an, und mit der Demo-Compilation „Annihilation Complete - The Early Years Anthology“ steht sogar eine neue CD in den Startlöchern.

Kenn, was schießt dir durch den Kopf, wenn du an ANACRUSIS denkst?

»Kopfschmerzen, hahaha! Im Ernst: Es macht Spaß, zurückzublicken, weil ich mittlerweile natürlich keinen Druck mehr verspüre. Ich habe viele schöne Erinnerungen.«


Was machst du heutzutage?


»Ich arbeite in der IT-Branche, beschäftige mich mit Datenbanken und programmiere. Oder anders gesagt: Ich sitze den ganzen Tag in ´nem kleinen Kabuff, bin von drei Wänden umgeben und werde langsam, aber sicher fett (lacht).«


Welche eurer Platten sollte man sich zuerst anhören, wenn man ANACRUSIS noch nicht kennt?

»Man kann die Geschichte von ANACRUSIS unterteilen. Die erste Periode beinhaltete die ersten beiden Alben, die zweite die letzten beiden. Auf „Suffering Hour“ und „Reason“ klangen wir noch wesentlich rauer, was viele Fans mochten. Es gab sogar Leute, die „Suffering Hour“ für unser mit Abstand bestes Werk hielten und alles danach ziemlich scheiße fanden (lacht). Nachdem uns...

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