RH #259Interview

SSS

Schweiß riecht gut

Mit ihrem Cocktail aus rohem Thrash und wüstem Hardcore, verpackt in sehr kurze, eruptionsartige Songs, liegen die Liverpooler SSS eigentlich fernab jeglicher Trends. Denn wer erinnert sich heute noch an Acts wie D.R.I. oder Cryptic Slaughter? Und doch rennen die englischen Fans der Band bei ihren Shows die Bude ein. Greift das Virus auch bald auf Deutschland über?

Coole Ideen haben sie, die Jungs von SSS: Um ihr neues Album „The Dividing Line“ erstmals live vorzustellen, spielten sie eine Show im Liverpooler „Barfly“-Club und verlangten gerade mal ein Pfund als Eintrittspreis. Kein Wunder, dass die Hütte aus allen Nähten platzte.

Dass die Truppe hierzulande noch eher ein Insidertipp ist, hängt vielleicht auch damit zusammen, dass der Bandname und das alte Bandlogo in Deutschland für ein paar Irritationen sorgten. Ähnlich wie Kiss verwendeten sie das Runen-S im Logo.

»Die Erstpressung unseres Debütalbums haben wir in Eigenregie veröffentlicht«, blickt Sänger Foxy zurück, »und komischerweise gab es damit nirgendwo Probleme. Wir sind auch durch ganz Europa mit diesem Logo getourt. Erst, als Earache die Scheibe noch mal neu auflegten, hoben ein paar Leute in Deutschland die Augenbrauen. Aber dafür habe ich absolutes Verständnis. Inzwischen haben wir das Logo abgeändert, verwenden das alte aber trotzdem noch gelegentlich, denn in keinem anderen Land gab es deswegen Probleme. Mir ist aber schon bewusst, dass wir bei euch einen wunden Punkt getroffen haben. Wer sich allerdings...

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