RH #258Interview

CANNIBAL CORPSE

Glückliche Profis

Ende der Siebziger bis Anfang der achtziger Jahre schwappte eine Welle von Kannibalenfilmen durch deutsche Bahnhofskinos, die das damalige Publikum vor allem durch die explizite Zurschaustellung von Grausamkeiten schockierte. Ende der Achtziger schickte sich mit CANNIBAL CORPSE eine Band an, ihr Publikum mit textlichen Grausamkeiten und Death Metal der brutalsten Sorte zu unterhalten. Und im Gegensatz zur kurzlebigen Filmwelle bringen die Todesblei-Kannibalen seit nunmehr zwei Dekaden erfolgreich Ohren zum Bluten und selbst ernannte Moralapostel auf die Barrikaden.

Ein Ende der Erfolgsgeschichte ist auch nach zehn Studioalben und unzähligen Tourneen noch lange nicht abzusehen. Stattdessen wird mit dem wertigen DVD-Triple "Centuries Of Torment" eine vorläufige Bilanz gezogen. Wir sprachen mit Urkannibale Alex Webster.

 

Alex, der History-Teil der DVD beginnt mit einem Statement eures Drummers Paul Mazurkiewicz, der sich auch heute noch eher ungläubig darüber zeigt, dass er den Death Metal zum Beruf machen konnte.

»Bis zu unserer ersten richtigen Tour 1991 hatten wir alle noch feste Jobs. Seither waren wir dazu in der Lage, von den Einkünften zu leben, die wir durch unsere Konzerte hatten. Logischerweise waren wir mit der Kohle oftmals ziemlich knapp und lebten auf einem sehr bescheidenen Level. Dennoch haben wir alle fast zeitgleich unsere Jobs gekündigt, um unseren Traum von einer Karriere als professionelle Musiker zu verwirklichen. Die Touren liefen derart gut, dass wir...

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