RH #257Classic Albums

Obwohl sie vier mehr oder minder exzellente Thrash-Metal-Longplayer veröffentlicht haben, standen FORBIDDEN immer etwas im Schatten ihrer Bay-Area-Kollegen Exodus, Testament und Death Angel. Dass sich das Zweitwerk „Twisted Into Form“ in unseren „Classic Albums“-Charts platzieren konnte und nicht das mindestens gleichwertige „Forbidden Evil“-Debüt aus dem Jahre 1988, war indes eine Millimeter-Entscheidung.

FORBIDDEN-Gitarrist Craig Locicero, der mit seinen alten Bandkameraden Russ Anderson (v.), Matt Camacho (b.), Glen Alvelais (g.) und Ex-Heathen/Defiance/Vio-lence-Trommler Mark Hernandez kürzlich u.a. auf dem Bang-Your-Head-Festival ein umjubeltes Live-Comeback feierte, fällt die Wahl ebenfalls schwer.

»Mal gefällt mir „Forbidden Evil“ besser, mal „Twisted Into Form“. Unser Debüt war aber sicher eine ganze Ecke energetischer und versprühte diese „Who gives a fuck?“-Attitüde, die man nur schlecht wiederholen kann. Nach den guten Verkäufen von „Forbidden Evil“ stand zudem mehr für uns auf dem Spiel, weshalb wir mit größerem Ernst an den Nachfolger rangegangen sind. Außerdem hatten wir mit Tim Calvert einen neuen Gitarristen am Start, der auch erst mal eingearbeitet werden musste.«


Die erste Pressung von „Twisted Into Form“ enthielt nur neun Songs, die es auf eine Spielzeit von rund 40 Minuten brachten. Gab es noch Tracks, die ihr nicht verwendet habt?

»Wir hatten noch einige Songideen in der Hinterhand, aber leider fehlte uns die Zeit, sie auszuarbeiten, weil wir von unserem...

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