RH #254Lauschangriff

VOLBEAT

Metal und Pizza

Sie sind keine „overnight sensation“, und der Erfolg ist ihnen auch nicht zufällig vor die Füße gefallen. Sie hatten niemanden, der sie mit dicken Schecks auf die angesagtesten Tourneen einkaufte - und auch keine Radiosender, die ihre Songs rauf- und runterspielten. Dass VOLBEAT innerhalb des letzten Jahres so dermaßen durch die Decke geschossen sind, liegt einzig und allein an harter Arbeit, schweißtreibenden Liveshows und tollen Songs.

Hamburg, Elmshorn, Niebüll, Tønder. So heißen die Stationen, an denen man umsteigen muss, wenn man mit dem Zug von Dortmund in das idyllische dänische Örtchen Ribe reisen will. Und nach gerade mal sieben Stunden ist man auch schon da...

Hier in Ribe hat Produzent Jacob Hansen sein Studio, und hier kann man wirklich konzentriert aufnehmen, denn es gibt nichts, was einen von der Arbeit ablenken würde. Okay, das Städtchen ist wirklich hübsch, aber sämtliche Sehenswürdigkeiten hat man nach einem Tag durch, und außer ein paar Bars und Restaurants drohen keine Verlockungen. Die Delegation von MTV Dänemark, die heute ein Special mit der Band drehen sollte, hat jedenfalls abgesagt. Sie hatte keine Lust, in die dänische Pampa zu fahren, und man will lieber was mit der Band machen, wenn sie wieder in Kopenhagen ist. Weicheier!

»Ja, hier gab es für uns zweieinhalb Wochen nichts anderes als Metal und Pizza«, grinst Sänger Michael Poulsen. Und das ist auch gut so, denn schließlich erwartet die große VOLBEAT-Fangemeinde einen würdigen Nachfolger für das...

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