RH #253Titelstory

Es gibt nur ganz wenige Bands, die in ihrer Karriere durchweg brillante Alben veröffentlichen. OPETH sind so ein Phänomen. Und zwar ein schwieriges, progressives und intelligentes. Der neueste Geniestreich „Watershed“ hat sogar das Zeug zum absoluten Klassiker. Wolf-Rüdiger Mühlmann sprach mit dem 34-jährigen Bandkopf Mikael Akerfeldt darüber, wie man an einem Vorhaben scheitert - und dennoch einen Meilenstein zuwege bringt.

Mikael, als du mit den Arbeiten an „Watershed“ begonnen hast, sagtest du, dass du eine Metal-Version von Scott Walkers „The Drift“ kreieren möchtest. Später musstest du feststellen, dass dieses Unterfangen für dich nicht zu bewerkstelligen ist, denn - so deine Begründung - Walkers Kopf sei noch kränker als deiner.

»Mein Problem ist, dass ich oftmals zu einem zu frühen Zeitpunkt über das jeweils nächste Album befragt werde. Obwohl ich noch nicht genau weiß, in welche Richtung sich diese Platte bewegen wird, gebe ich meine Vorstellungen viel zu freizügig preis. Aber Fakt ist, dass ich tatsächlich eine Metal-Version von Scott Walker machen wollte. Nur: Es konnte einfach nicht funktionieren, denn ich bin nicht Scott Walker, und man kann ihn auch nicht imitieren oder sich in ihn hineinversetzen. Er ist einzigartig, und das, was in seinem Kopf vorgeht, kann man einfach nicht fassen und als Vorlage für eigene Musik nehmen. Allerdings kann ich zumindest sagen, dass mich „The Drift“ sehr beeinflusst hat, denn diese Veröffentlichung ist eines der größten Stücke...

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OPETH

 

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RAMMSTEIN + DEEP PURPLE + SCORPIONS + EVANESCENCE + IN FLAMES + FIVE FINGER DEATH PUNCH + ROB ZOMBIE + EMPEROR + ALTER BRIDGE + EUROPE + u.v.m.16.06.2017
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