RH #253Interview

DEICIDE

Scheiden tut weh

Das vorerst letzte DEICIDE-Fanal „Till Death Do Us Part“ - ein Konzeptalbum über Glen Bentons zweite Scheidung? Dazu die strikte Weigerung, sich nach einem neuen Vertragspartner umzusehen und auf Tour zu gehen. Kein Wunder, dass Ralph Santolla das Weite gesucht und bei Obituary Unterschlupf gefunden hat.

Weil sich Mr. Benton zudem weigert, für das neunte Studioalbum seiner blasphemischen Rotte die Werbetrommel zu rühren, muss Drummer und Urmitglied Steve Asheim alleine im Londoner Earache-Büro Frage und Antwort stehen. Obwohl es ihm nicht an Selbstbewusstsein mangelt, setzt ihm die Situation zu: Die Band ist sein Leben. In zwei Dekaden Profimusikerkarriere hat er erst 2007 den Schritt gewagt, sich mit Council Of The Fallen ein zweites Standbein zu gönnen. Als Nachfolger von u.a. Derek Rody und Tim Yeoung wird er dort als Musiker sicherlich nicht unterfordert.

Seit die Hoffmann-Brüder ihre Gitarrenposten an Jack Owen (ex-Cannibal-Corpse) und den hart rockenden Gitarrenlehrer Ralph Santolla abgegeben haben, steht Asheim als Hauptsongwriter noch mehr in der Pflicht. Das vielleicht letzte Album mit den Instrumentalstücken ´The Beginning Of The End´ und ´The End Of The Beginning´ zu umklammern, geht somit auf ihn zurück.

»Es gibt genug Filmausschnitte, Dialoge, Soundeffekte und Donnergrollen als Intros - auch bei uns. Ich wollte eine richtige Ouvertüre. Beide Stücke bestehen aus derselben Basis in einer unterschiedlichen Struktur; es ist wie ein auseinandergerissener Song. Die...

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